Häuserkrampf 2.0: Heftige Rangeleien zwischen Antifa und Polizei bei Räumung von Kiezladen Friedel54

Im Berliner Bezirk Neukölln hat die Polizei mit Gewalt den besetzten Kiezladen Friedel54 geräumt. Zuvor hatten Linksextreme den Laden und den Zugang die ganze Nacht besetzt gehalten bzw. versperrt. Die Stimmung war aggressiv und angespannt. Die Polizei wurde im Minutentakt aufs Übelste beschimpft.

Interessant sind dabei vor allem drei Sachen:

Hunderte Demonstranten haben an einem normalen Werktag offenbar viel Zeit gehabt, Sit-Ins zu organisieren und stundenlang die Straße zu blockieren.

Weder die seit Jahren in Berlin regierenden LINKE, Grünen, SPD (und zumindest phasenweise auch die CDU) haben es geschafft, mit ihrer linken Politik rasant steigende Mieten in den Kiezen einzudämmen. Innovative Konzepte, neuen günstigen Wohnraum zu schaffen, sucht man jedenfalls vergebens.

Eigentlich hätte die linke Szene schon seit Monaten aus dem Friedel54 ausziehen müssen, ihr Mietvertrag war offenbar längst ausgelaufen. Doch die Bewohner hielten es offenbar für ihr gottgegebenes Recht, weiterhin günstig im Kiez wohnen zu dürfen.

Sehr treffende Kommentare in der WELT dazu: „Würden sich die Demonstranten mit ähnlichem Elan in einen Job werfen, müßten sie nicht für Mieten aus den 80ern demonstrieren“ oder „Ich kann nicht verstehen, wie jemand, der eine Wohnung mietet, denkt, dass sie ihm gehöre. Das sind für mich alles nur demonstrierende Transfergeldempfänger ohne Hobby.“

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