„Merkel muss weg“-Demo in Hamburg kann nur mit Großaufgebot an Polizei geschützt werden

Die „Merkel muss weg“-Demo in Hamburg wird größer – aber die Menge an linken bis linksextremen Gegendemonstranten war trotzdem um ein Vielfaches mehr. Und letztere waren teilweise so aggressiv, dass nur sehr viel Polizei die Merkel-Kritiker schützen konnte.

Die etablierten Medien sahen so viel Regierungskritik eher kritisch: „In der Hamburger Innenstadt haben sich am Montagabend erneut Unzufriedene versammelt, um gegen die Regierung Merkel zu protestieren“, so der NDR.

Dabei wurde kaum geredet auf dem Schweigemarsch, trotzdem schrieb der NDR von „Rechtsextremen“, die ihre Finger im Spiel hätten. Dies habe der Verfassungsschutz bestätigt.

Kaum ein Wort darüber, was die Demoteilnehmer umtrieb und kritisierten.

Und die Gegendemonstranten? Sie schrieen laut „Nazis raus“. U.a. Grüne Jugend Hamburg, die Antifa und das Hamburger Bündnis gegen Rechts hatten zum Protest aufgerufen.

Dirk Nockemann von der Hamburger AfD-Fraktion erklärte, dass der Hamburger Verfassungsschutz politische Motive verfolge und bei Extremisten auf Seiten der Demonstration „Gemeinsam gegen Nazis – Kein Pegida in Hamburg“ ein Auge zudrücke.

Nockemann: „Gewaltlos und friedlich waren die montäglichen Kundgebungen der bürgerlichen Konservativen. Wenn es Gewalt gab, dann ging diese immer von den Linksextremisten aus. Bislang waren die bürgerlich Konservativen eindeutig in der Mehrheit. Der Verfassungsschutz will jetzt mit seiner PR-Strategie die zahlreichen bürgerlichen Demonstranten abschrecken. Dass bei einer Versammlung von mehreren hundert Personen auch politische Wirrköpfe auftauchen, lässt sich nur schwerlich vermeiden. Selbstverständlich muss darauf geachtet werden, dass Rechtsextremisten ferngehalten werden. Aber allein die Tatsache, dass am ersten Mai auch Linksextremisten an den DGB-Demos mitlaufen, hat den DGB nicht zum Stopp seiner Veranstaltungen veranlasst.“

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