6. „Merkel muss weg“ Demo in Hamburg trotzt erneut Hunderten linken Gegendemonstranten

„Die Merkel muss weg“-Demo blieb zwar auch bei ihrer sechsten Ausgabe eine überschaubare Versammlung von rund 250 Demonstranten. Doch sie sorgt weiter für große Aufregung bei Altparteien und Medien.

Denn nach Dresden und PEGIDA hat sich nun auch im Westen eine ganz eigene Graswurzel-Bewegung etabliert.

Trotz strömenden Regens forderten die Demonstranten lautstark und teils singend ein Ende der Kanzlerschaft von Angela Merkel. Das trieb wiederum Hunderte Gegendemonstraen, davon viele aus dem radikalen Anitifa-Lager, auf die Straße.

Interessanter „Überraschungsgast“ war Vizepräsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft, Christiane Schneider von der Partei “Die Linke“. Sie war vor Ort (im Video ab Minute 0:10ff) und wollte sich wohl selber ein Bild machen von angeblich radikalen Umtrieben.

Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD) hatte zuvor vor dem Besuch der Merkel-muss-weg-Demos gewarnt. Grote sagte im Gespräch bei NDR 90,3: Jeder der daran teilnehme, müsse wissen, dass er mit Rechtsextremen gemeinsame Sache macht.

Die AfD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft kritisierte den Innensenator, der schon während der G20-Exzesse letztes Jahr zeigte, dass er harte Gewalt und Extremismus von links zu keinem Zeitpunkt im Griff hat: „Frau Merkel nicht gut zu finden, dürfte in der Demokratie eine legitime Position sein“, so Prof. Dr. Jörn Kruse, Vorsitzender der AfD-Fraktion in einem offenen Brief an Grote.

Der Hamburgische Verfassungsschutz und der Innensenator seien bereits kurz nach Beginn der Demo-Serie zum Schluss gelangt, dass die Demonstranten „rechtsextremistische Bezüge“ hätten. Kruse: „Welche Erkenntnisse hatten Sie über die politische Meinung der Teilnehmer nach so kurzer Zeit?“ Seine Recherchen hätten das jedenfalls nicht hergegeben, auch wenn es vereinzelt Fälle geben möge.

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