„Merkel muss weg“-Demo-Gründerin Uta Ogilvie: „Das Recht auf Demonstrationsfreiheit ist eingeschränkt“

Uta Ogilvie hat sich etwas getraut: Die „Gründerin“ der ersten „Merkel muss weg“-Demo in Hamburg berichtete im Rathaus der Hansestadt auf Einladung der AfD-Fraktion, wie aus ihrer Ein-Frau-Initiative eine mittlerweile etablierte und umkämpfte Demo-Reihe wurde.

Es ist eine Geschichte über die „Freiheit des Andersdenkenden“, der Meinungsfreiheit. Das war auch das offizielle Motto dieses Abends.

Bekanntlich hat der montägliche Protest gegen Merkel und die Bundesregierung in Hamburg fast jedes Mal Hunderte, manchmal sogar mehrere Tausend Linksextreme, meist höchst aggressiv und auch gewalttätig, aufmarschieren lassen. Sie sehen in einer „Merkel muss weg“-Demo eine angeblich rechtsextreme Gefahr. Dies ließ auch der Hamburger Senat so ähnlich verlautbaren (Innensenator Andy Grote: „Jeder, der daran teilnimmt, muss wissen, dass er mit Rechtsextremen gemeinsame Sache macht.“).

Dabei sind die Kritikpunkte von Uta Ogilvie an der Bundesregierung, die sie zur Gründung der Demo-Reihe antrieb, nachvollziehbar: die schwelende Euro-Krise, die planwirtschaftlich zusammengezimmerte Energiewende, die totale Grenzöffnung der Kanzlerin 2015 mit all ihren Sicherheitsproblemen, die irre Verkehrswende mit Dieselverbot etc.

Doch so viel Mut muss heutzutage offenbar teuer bezahlt werden: Ogilvie, auf deren Haus in Folge der ersten Demo-Ausgaben vermutlich die Antifa Farbgeschosse katapultierte und die selber mitsamt ihrer Familie von Linksextremisten massiv bedroht und attackiert wurde, hat sich aus Sorge um ihre Angehörigen aus der ersten Reihe der Demo-Organisatoren zurückgezogen. Sie sagte: „Was bleibt ist eine bittere Erkenntnis. Mein kleines Demokratie-Experiment zeigt: Das angeblich garantierte Recht auf Demonstrationsfreiheit ist hier in Hamburg eingeschränkt.“

Ogilvie fügte an, dass sie die aufmunternden Nachrichten von Bürgern, die ihr zusprachen und ihre Meinung teilten, irgendwann nicht mehr habe zählen können.

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