Kurden-Demo „Free Afrin“ in München: Demo für mehr Freiheit, Teilnehmerin will Pressefreiheit einschränken

Bei der Kurden-Demo „Free Afrin“ wurde erneut gegen die türkische Besatzungsmacht in der nord-syrischen Kurden-Stadt Afrin demonstriert – leider im Schulterschluss mit wie so oft linken bis linksradikalen Gruppen: Grüne-Jugend- und LINKEN-Fahnen wurden erneut neben MLPD-Fahnen gesehen. Die MLPD (Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands) wird vom Verfassungsschutz beobachtet, „weil ihre Zielsetzungen von ihm als verfassungsfeindlich eingestuft werden“, wie etwa der Verfassungsschutz NRW schreibt.

Erneut wurden die umstrittenen Fahnen der kurdisch-syrischen YPG-Einheiten gezeigt, was die Polizei aber nach einer Weile unter Protesten der Demonstranten unterband.

Derweil wurde auf dieser Demo öffentlich der Wert der Freiheit hochgehalten, kurz darauf wollte aber eine Demoteilnehmerin die Pressefreiheit einschränken. Sie behinderte die freie Berichterstattung von N&F aggressiv.

Die Polizei setzte aufgrund dessen das Grundrecht der Pressefreiheit aber schnell und konsequent durch.

Kurdenvertreter unterstrichen bei der Demo, dass sich Erdogan „wie jeder andere Diktator in der Geschichte irgendwann verantworten muss“. Interessant dabei war die massive Kritik an der Bundesregierung: Sie müsse sich aufgrund ihrer Türkeipolitik auch irgendwann verantworten. Gemeint war natürlich die militärische und politische Unterstützung des NATO-Partners Türkei (deutsche Panzer gegen kurdische YPG-Kämpfer).

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