Leyla Bilge: „Es ist wichtig, auf dem Frauenmarsch für unsere Rechte zu kämpfen.“

Die kurdisch-deutsche Frauenrechtlerin Leyla Bilge im Interview mit N&F Berlin am Rande des 1. Mai Fests der AfD. Thema: Wie sieht neuer Feminismus aus im Land?

Allein ihre Ankunft in Pankow, wo sich viel linksradikale Demonstranten eingefunden hatten, glich einem Spießrutenlauf: „Ich wurde sofort beschimpft als Rassistin, als Frauenhasserin und ich hätte den Feminismus geklaut“, berichtete Bilge.

Dabei war Leyla Bilge schon früh mutig für die Frauenrechte vorangeprescht – zunächst mit ihrem Einsatz für traumatisierte Frauen und Kinder aus kurdischen Gebieten, die vom IS heimgesucht wurden, später dann als Initiatorin des Frauenmarschs in Berlin im vergangenen März.

Dieser war sofort und rechtswidrig von der Antifa blockiert worden. Die Polizei räumte damals auf Anweisung des rotgrüne Senats nicht die Demostrecke, sondern gab schlicht und ergreifend auf.

Es sei wichtig, auf dem Frauenmarsch für unsere Rechte zu kämpfen, so Bilge.

Leyla Bilge

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