Markus Söder besucht „CSU-Bierzelt“ in München: Hausverbot für AfD-Landtagskandidat Wilfried Biedermann

Die CSU ist 30 Jahre nach dem Tod von Franz-Josef Strauß eigentlich nur noch ein Schatten ihrer selbst, ein reiner Merkel-Wahlverein, für den die AfD eine inakzeptable Konkurrenz zu sein scheint.

Das merkte auch der AfD-Landtagskandidat Wilfried Biedermann aus München (Stimmkreis 102) bei seiner Spontan-Demo auf dem Gelände der Truderinger Festwoche, als er mit N&F im Münchner Osten unterwegs war.

Biedermann: „SPD und CSU dürfen ihre Großveranstaltung durchführen. Die Anfrage der AfD wurde nicht mal beantwortet. Am Montag war die SPD im Zelt und hatte ca. 350 Besucher. Bei Markus Söder und der CSU war das Zelt dann voll mit ca. 1200 Besuchern.“

AfD-Landtagskandidat Wilfried Biedermann verteilt Flyer kurz vor dem Besuch von CSU-Ministerpräsident Markus Söder.

Doch damit nicht genug: Das bloße Verteilen von Flyern und das freundliche Ansprechen von CSUlern und -Sympathisanten durch Biedermann und weitere AfD-Aktivisten auf dem Festgelände mit großem Bierzelt, in der Markus Blume und der bayerische Ministerpräsident Markus Söder sprachen, sorgte schnell für massive Unruhe bei der CSU.

Die Polizei kam, wies Biedermann einen Platz für eine Spontan-Demo auf dem Bürgersteig zu und teilte ihm mit, der Festwirt habe ihm auf dem kompletten Festplatz ein Hausverbot erteilt.

Vorherigen Beitrag: Prof. Dr. Jörg Meuthen: „Hatte Gefühl im Irrenhaus zu sein bei meiner ersten Sitzung im europäischen Parlament“Nächster Beitrag: Linke Folklore, Söder in Bedrängnis – Tausende in München gegen Polizeiaufgabengesetz (PAG)

Ähnliche Beiträge

Unterstützen Sie N&F:
Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit:
Neueste Beiträge
Kategorien
Archiv
Kalender
Mai 2018
M D M D F S S
« Apr   Jun »
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031