Wilfried Biedermann: „Solche Aktionen wie die der Bewegung ‚Seebrücke‘ sind sinnlos.“

Wilfried Biedermann, Landtagskandidat der AfD in München, hält Aktionen wie die der Bewegung „Seebrücke“ kürzlich an der Isar für sinnlos.

Dort hatten Aktivisten anlässlich des in zahlreichen anderen Städten am selben Tag begangenen „Day Orange“ auch in München demonstriert. So wurden an der Reichenbachbrücke Banner entrollt und Rettungswesten aufgehängt. „Seenotrettung ist nicht verhandelbar“ stand dort und „Keine Festung Europa“.

Wilfried Biedermann: „Die Menschen müssen nach der Rettung nach Afrika gebracht werden, dort, wo sie hergekommen sind. Europa und Deutschland müssen die Grenzen schließen.“ Er kritisiert zudem massiv das Schlepper-Unwesen, dass durch die „Rettungsaktionen“ der NGOs nicht nur eingedämmt sondern auch noch angefacht werde.

Es gebe zudem andere dringende humanitäre Probleme, die durch das Flüchtlingsthema ins Hintertreffen geraten seien, etwa die Pflege-Misere, so Biedermann. Hier müsste man dringend für mehr und besser bezahltes Personal sorgen. All das ist bisher ausgeblieben. Das Thema Pflege hat sich in der letzten Jahren trotz Dringlichkeit nicht verbessert, sondern verschlechtert – kein Wunder sieht man sich die (seit Jahren bekannte!) demographische Entwicklung an, nach der es immer mehr ältere und pflegebedürftige Menschen in Deutschland gibt.

Das Verhalten der CSU in beiden Politikfeldern sei einfach nur „heuchlerisch“, so Biedermann.

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