Gerold Otten besucht SZ in München: „Chemnitz-Berichte Tiefpunkt des Journalismus.“

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Chemnitz, im August 2018 – eine weitere Zäsur. Nun gehen auch hier Bürger zu Tausenden protestierend auf die Straße, nachdem dort bei einem Stadtfest ein junger Festbesucher von einer Gruppe Migranten attackiert wurde, die als Flüchtlinge nach 2015 nach Deutschland gekommen waren. Einer von ihnen soll das Opfer Daniel H. dabei erstochen haben.

Demos und Gegendemos wechselten sich in der Folge ab. Das Ereignis nutzen neben Linksextremisten auch obskure rechtsradikale Gruppen/Splitterparteien wie NPD, Dritter Weg etc. für sich aus.

„Mit diesen radikalen Gruppen machen wir uns nicht gemein“, unterstrich der AfD-Bundestagsabgeordnete Gerold Otten. Mit ihm drehten wir vor dem Sitz der Süddeutschen Zeitung in München das Interview.

Gleichzeitig verwahrte sich der Abgeordnete gegen den Vorwurf vieler Medien, dass praktisch ganz Sachsen rechtsradikal unterwandert sei. „Die Verrohung in der Gesellschaft gibt es und sie wird auch durch diffamierende Berichterstattung über diese Proteste vorangetrieben“, so Otten sinngemäß in Richtung Süddeutsche Zeitung und anderer Medien. „Was ist denn genau in Chemnitz geschehen?“ Übergriffe, Vandalismus oder andere Gewalttaten seien dort bei den Demos nach der Messerattacke nicht vorgekommen.

Die SZ habe mit dem Artikel „Die Brandstifter von der AfD“ sehr „unter die Gürtellinie“ gezielt.

Als „Diffamierung“ bezeichnete Otten den Tweet von Journalist Jakob Augstein:

Der MdB sprach u.a. von einem „Tiefpunkt im deutschen Journalismus“.

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