Kleine „Merkel muss weg“-Demo in Hamburg fordert Tausende Gegendemonstranten heraus

Es war eine relativ überschaubare Ausgabe der Hamburger „Merkel muss weg“-Demo nach der Sommerpause. Mehr als 200 Teilnehmer dürften es nicht gewesen sein, die sich auf dem Gänsemarkt einfanden.

Die Gegendemo hingegen war von durchaus beeindruckender Größe. Tausende wohl eher linksliberale, grüne bis radikallinke Demonstranten zogen durch die Innenstadt bis kurz vor den durch massive Polizeipräsenz abgeschirmten Gänsemarkt. Wasserwerfer standen bereit. So viel Aufwand, so viel Lärm um nichts?

Mittelfinger auf beiden Seiten

Stinkefinger wurden gezeigt, Eier geschmissen und Wasser auf „Merkel muss weg“-Demonstranten geschüttet. Muss das sein? Offensichtlich sind viele sprachlos. An Argumenten war tatsächlich wenig zu hören, außer, dass man „bunt statt braun“ sei oder „all refugees are welcome here“ forderte. Sprüche wie „ganz Hamburg hasst die AfD“ sind dort ja schon lange Standard. Die FDP verachtete hier keiner. Oder die CSU. Oder die ÖDP. Nun ja.

Mittelfinger wurden aber auf der „Merkel muss weg“-Demo leider auch gezeigt, außerdem gab es dort Beschimpfungen der Gegendemonstranten eines Redners, die unter der Gürtellinie waren.

„Durchatmen und Dinge nüchtern analysieren“

Einer der Redner war Dennis Augustin (Sprecher der AfD Mecklenburg-Vorpommern und kein Mitglied des Bundestags, wie im Video leider fälschlicherweise angegeben), Thomas und Nico von der „Merkel muss weg“-Initiative in Mainz sowie Siegfried Daebritz von PEGIDA Dresden. Zu Beginn gab es eine Einleitung durch ein Mitglied des Orga-Teams.

Augustin sprach sich dafür aus „durchzuatmen“ und die Dinge „nüchtern zu analysieren“. Er meinte damit die Ereignisse vom Chemnitzer Stadtfest, wo die tödliche Messerattacke an Daniel H. mutmaßlich durch mehrere Migranten verübt wurde.

Zudem standen die Hintergründe der Massenflucht aus Afrika im Vordergrund, erläutert von Thomas und Nico. Das war etwas, was man bei „Merkel muss weg“-Demos nur selten hörte.

1 Kommentare
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Kommentare

  • Joerg Mueller

    11. September 2018 at 13:05
    Reply

    Leider hat auf der Demo und in den Medien keiner mitbekommen, dass Linke/AntiFa(?) einen Demonstranten, der die Demo kurz vor Ende in Richtung Dammtor verlassen […] WeiterlesenLeider hat auf der Demo und in den Medien keiner mitbekommen, dass Linke/AntiFa(?) einen Demonstranten, der die Demo kurz vor Ende in Richtung Dammtor verlassen wollte, auf brutalste Weise zusammen geprügelt haben. Ich selbst befand mich hinter ihm und bin von der Gewalt nur deswegen verschont geblieben, weil ein Beamter mich beherzt aus einer Gruppe gewaltbereiter junger Männer zurückzog. Daraufhin wurde ich auf der "sicheren" Seite von einem, bis zu dem Zeitpunkt noch nett wirkendem Herrn im Tweed, Mitte 50, mit den Worten bedrängt, dass man mein Gesicht jetzt kennen würde und man sich mit mir befassen würde. Erst als ich den Beamten bat diesen "Herrn" von mir fern zu halten weil er mich bedroht, ließ er von mir ab. Dies noch einmal zu den Ereignissen bei der Demo. Durch das Gebrüll der Gegendemonstranten war leider nicht allzu viel zu verstehen, was ja nun durch das gute Video wieder wett gemacht werden konnte. Schade dass man auf den Videos der restlichen Medien nur zusammen geschnitten Mist sieht, der ganz klar darauf ausgerichtet ist alles, was der Regierung und Links nicht in den Kram passt, ins schlechte Licht zu rücken. Lese weniger

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