„Ganz Hamburg hasst die AfD“-Rufe unterbrechen Rede von Alexander Gauland im Hamburger Rathaus

Dr. Alexander Gauland (Vorsitzender der AfD-Bundestagsfraktion) blieb erstaunlich gelassen, als die Schreierei losging. Es schien, als habe er so etwas häufiger erlebt: Als es während seiner Rede auf der Veranstaltung „Fraktion im Dialog“ der AfD-Fraktion Hamburg zu Tumulten kam, wartete er fast schon stoisch ab.

Störer, vermutlich aus dem linken Spektrum, skandierten Sprüche wie „ganz Hamburg hasst die AfD!“ und zeigten den Mittelfinger, wurden aber schnell des Großen Festsaals im Hamburger Rathaus verwiesen.

Auch Christiane Schneider, Abgeordnete der Hamburgischen Bürgerschaft für die Fraktion DIE LINKE, verließ wutentbrannt mit der pöbelnden Gruppe den Saal.

Gauland setzte seinen Vortrag rasch fort und spannte bei seinem Thema „Was ist konservativ?“ einen historischen Bogen von der Vergangenheit in die Gegenwart.

Der Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion zeigte einmal seine Leidenschaft für Geschichte. Er zitierte u.a. den irischen Philosophen Edmund Burke und den deutschen Historiker Joachim Fest.

„Konservatives Denken ist etwas, was sich an der Erfahrung und Geschichte festmacht, was langsam versucht, Verbesserungen umzusetzen“, so Gauland. Konservatives Denken sei „niemals reaktionär“. Vielmehr versuche es „menschliches Maß“ in Politik zu bringen, führte der Abgeordnete aus.

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