MdB Gerold Otten vor Münchner Sicherheitskonferenz 2019: „Im Cyber-Bereich haben wir eine sehr gefährdete Infrastruktur.“

Zusammen mit dem AfD-Bundestagsabgeordnete Gerold Otten (AfD) haben wir einen Blick auf die Münchner Sicherheitskonferenz 2019 geworfen – von außen natürlich nur, denn in den fast schon hermetisch abgeriegelten Bereich rund um den Bayerischen Hof durften nur die VIPs. Heißt: geladene Gäste wie US-Vizepräsident Mike Pence und Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen.

Otten konnte der „SiKo“ durchaus positive Aspekte abgewinnen. Es sei eine sinnvolle Plattform für den Austausch bei den internationalen Beziehungen.

Die Kündigung des INF-Vertrags durch die USA und Russland sah er kritisch. „Eine nukleare Vernichtung droht nicht“, bekräftigte der Oberst a.D. Dennoch müsse verbal und militärisch abgerüstet werden.

Große Gefahren aber sah Gerold Otten durch nach wie grassierende asymmetrische Konflikte auf der Welt, die oft eine islamistische Komponente (Stichwort: IS) hätten. „Diese Kräfte sind weiterhin vorhanden.“ Die digitalen Strukturen in den westlichen Industriestaaten sah er ebenfalls als gefährdet an. „Dort werden ganz massiv Maßnahmen zum Schutz erforderlich sein“, so Otten, der auch Mitglied im Verteidigungsausschuss des Bundestages ist.

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