MdB Beatrix von Storch über den täglichen Narrensaum in der Politik

Wenn Beatrix von Storch, stellvertretende Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, bei ihren Reden in Fahrt kommt, merkt man das schnell an einer Kanonade politisch inkorrekter Sprüche: „Wir sind eben keine Berufspolitiker, weil wir eben alle noch was besseres machen könnten. Aber weil die Politik so schlecht gemacht ist, sind wir quasi gezwungen eine Korrektur herbeizuführen.“

Jörg Nobis, der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, habe 16 Jahre Berufserfahrung, zuletzt als Schiffsbetriebstechniker und Nautiker. Damit habe er, so von Storch, „als einziger mehr Berufserfahrung außerhalb der Politik als das ganze amtierende Kabinett in Berlin derzeit.“

Schallendes Gelächter im Saal.

Von Storch, zu Gast beim Parlamentarischen Jahresempfang der AfD-Fraktion in Kiel, erklärte, sie könne so viele Geschichten aus der Politik erzählen, dass „wir mittlerweile fast Stand-up-Comedy praktizieren können“.

Sie fuhr mit Realsatiren fort, diesmal direkt aus dem Bundestag: „Wir sind gegen die Quoten in der Politik. Die SPD will eine 50%-Frauenquote einführen, das heißt, die Hälfte aller Parlamentarier sollen Frauen sein. Das bedeutet, die Wahl ist nicht mehr gleich und frei und das lehnen wir selbstverständlich ab.“

Von Storch erklärte, sie habe in der Debatte den SPD-Kollegen gefragt, wie er denn „bitteschön eine 50%-Frauenquote auf der einen Seite vertreten kann, nachdem er in der vorletzten Woche ein Gesetz durchgedrückt hatte, dass es drei nunmehr offiziell drei Geschlechter gibt.“

Noch mehr Lacher.

Beatrix von Storch: „Die Zeit in diesem Land wird knapp, deswegen ist es richtig, dass wir jetzt zügig und schnell seriös werden und in die Regierungsverantwortung kommen. Dieses Land braucht einen Politikwechsel und diesen gibt es am Ende des Tages nur mit uns.“

Die Abgeordnete machte aber auch klar, dass sie „keinen Narrensaum“ in der eigenen Partei haben wolle.

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