Linksextremisten versuchen „Fridays for Future“-Demo in München zu instrumentalisieren

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Bei der erneuten Ausgabe der „Fridays for Future“-Schülerdemo in München ging es wie immer um Klimaschutz. Bedenklich bei dem Protestmarsch, diesmal mit Start am Gärtnerplatz, stimmte ein unverhohlener Flirt der Greta Thunberg-Fans mit „Ende Gelände“, einer Bewegung, die vom Verfassungsschutz als „linksextremistisch beeinflusste Kampagne“ eingestuft wird. Das schien nicht das erste Mal gewesen zu sein, dass solche Instrumentalisierungen stattgefunden haben.

„Ende Gelände“-Aktivisten als Redner bei Schülerdemo

Eine der „Ende Gelände“-Rednerinnen sagte, „man kennt Ende Gelände als die Profis im Kohletagebau-Stilllegen“ und spielte dabei auf die „Baumhaus“-Proteste im Hambacher Forst an. Wir erinnern uns: Dort hatte es über Tage hinweg gewalttätige Übergriffe von Linksextremisten auf Polizei und Mitarbeiter von RWE gegeben.

„Wir sind ja so geil“

Ein „Fridays for Future“-Redner hingegen sagte, man habe bei Empfängen im Maximilianeum „so viele Hände schütteln“ und sich anhören müssen „wir sind ja so geil“.

Interessant dabei war, dass das Lieblingsthema der Bundesregierung, die Energiewende inklusive dem Umstieg auf das Elektroauto, von den Aktivisten nicht mal erwähnt geschweige denn angepriesen wurde. Man beschränkte sich bei FFF auf Phrasen: Verbot von Kohle, erneuerbare Energien, massiver Ausbau der Fahrrad-Infrastruktur im Straßenverkehr.

AfD-Kreisvorsitzender kritisiert überteuerten Klimaschutz

Wilfried Biedermann, Vorsitzender des AfD-Kreisverbands München Ost, sieht in dem Elektroauto-Hype eine „Hysterie“. Man müsse sehen, wie umweltschädlich die Batterieproduktion sei. Eine Doku im WDR habe dies gut recherchiert dargestellt.

Biedermann zeigte sich zwar erfreut über eine am Klimaschutz interessierte Jugend, zweifelte aber die Motive der neuen grünen Bewegung an. „Die Medaille hat zwei Seiten. Klimaschutz und grün zu wählen muss man sich leisten können.“ Nur ein Teil der Gesellschaft könne das derzeit.

Er erklärte auch, dass er die AfD für eine Umweltschutzpartei halte. Das gehöre zu einer konservativen Politik gehöre, dass man sich um Umwelt- und Verbraucherschutz kümmere. Biedermann: „Da haben wir keinen Nachholbedarf“.

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