Emanuel Krauskopf („Juden in der AfD“): „Der Rat, dass Juden Kippa weglassen sollen, ist Kniefall vor Islamisten“

Das Thema Judenfeindlichkeit ist leider immer noch (oder erneut?) eine traurige Tatsache in Deutschland. Antisemitische Übergriffe sind in den letzten Jahren nicht weniger geworden. Hat das möglicherweise auch etwas mit Zuwanderern aus eher antisemitisch geprägten Gesellschaften wie aus Ländern aus Nordafrika oder dem Nahen Osten zu tun?

Die Bundesregierung weiß es schlichtweg nicht – oder will es nicht richtig wissen? Kleinlaut heißt es im Bericht des Bundesinnenministeriums, „Antisemitismus in Deutschland – aktuelle Entwicklungen“ mit Stand April 2017, auf S. 258: „Insbesondere muslimische Verbände und Moscheegemeinden werden undifferenziert als Hort antisemitischer Agitation gesehen und Imame als »Hassprediger« charakterisiert. Untersuchungen zu antisemitischen Einstellungen in muslimisch geprägten religiösen Milieus, die diese Vermutungen untermauern könnten, gibt es bisher jedoch kaum…“

Emanuel Bernhard Krauskopf, Mitbegründer der Vereinigung „Juden in der AfD“, stellte sich am Rande seines Auftritts im Hamburger Rathaus einem kurzen Interview mit Nobel & Frei zu dem Thema.

Vom Ratschlag des Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung, Felix Klein, der Juden davon abgeraten hatte, überall in Deutschland die Kippa zu tragen, hielt der ehemalige Maschinenbauer wenig: Das sei „Blödsinn“. Und weiter: Der Rat des Antisemitismus-Beauftragten, dass Juden Kippa weglassen sollen, sei „ein Kniefall vor den Islamisten“, so Krauskopf.

Der Politiker sprach über die jüdische Vereinigung und wie die AfD in den USA, Israel und in der jüdischen Gemeinde hierzulande diskutiert wird. Laut Krauskopf wählen weit mehr als als ein Drittel der Juden in Deutschland die AfD.

Weitere Videos der Veranstaltung:
Die jüdische Autorin Orit Arfa zu Gast bei der AfD: „Was für ein schönes Land Deutschland doch ist!“

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