Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber will überhitzte Städte abkühlen

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Viele Medien haben über den zumindest an einigen tagen doch sehr warmen Sommer 2019 offenbar mit arg heißer Nadel gestrickte Berichte verfasst: „Rekordsommer in Serie“ beim Spiegel, „Wetter-Experten schlagen Alarm: 2019 droht ein „Katastrophen“-Sommer“ beim Münchner Merkur oder „Ein Rekord nach dem anderen: Was war das für ein Sommer?“ bei t-online. Was wollte man mit solchen Alarmismus-Artikeln eigentlich sagen?

Die Politik hält dem medialen Klimagewitter nicht immer stand. Auch Bayerns schwarz-orange Staatsregierung ist längst auf den grünen Zug aufgesprungen. Geht’s da vielleicht eher um Wählerstimmen? Um gute PR und das Image? Tatsache ist: Viele bayerische Städte sind Hochburgen der Grünen geworden, die CSU dort eher abgeschlagen. Das bayerische Umweltministerium jedenfalls legt sich ins Zeug: Von „Das Klima schützen“, über „Klima-Allianz“ bis „Energiewende“ erfährt man von zahlreichen Aktivitäten Bayerns rund ums Klima auf den Seiten der Staatsregierung. Bayern solle, heißt es dort weiter, das „erste klimaneutrale Bundesland“ werden.

Der bayerische Umweltminister, Thorsten Glauber (Freie Wähler), kam dann auch kürzlich zur Eröffnung der „Bayerischen Klimawoche“ auf dem „Streetlife Festival“ in München.

Als Nobel&Frei seine Berichterstattung startete, sprach Glauber gerade vor Dutzenden interessierten Bürgern über das urbane Mikroklima. Der Minister deutete an, dass das Klima sich auch in Bayern verändere, etwa bei heißen Sommern und man gegensteuern wolle: Wenn der Asphalt glühe und die Fassade heiß sei, sei die Frage, wie fühlt sich das an. Umso wichtiger sei es, frische Luft nach unten zu bringen.

Der Verein Green City, der seine Überparteilichkeit betont, machte sich derweil für Bepflanzung von u.a. Bäumen an geeigneten Stellen in München stark und suchte dafür auch den Schulterschluss mit der Politik. Diese ganz natürliche CO2-Schlucker-Methode, die seit Zehntausenden von Jahren perfekt funktioniert, wurde übrigens nochmal vor kurzem von der ETH Zürich nachgewiesen.

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