Joachim Wundrak (AfD) über OB-Wahl in Hannover: „Wir haben unsere Ziele nicht erreicht“

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Joachim Wundrak, Generalleutnant a. D. der Luftwaffe der Bundeswehr, zog in seiner Rede im Hamburger Rathaus ein kritisches Resümee des Ergebnisses der OB-Wahl in Hannover, an der er als Kandidat für die AfD im Oktober 2019 teilgenommen hatte. „Wir haben unsere Ziele nicht erreicht“, gestand Wundrak ein, der nur 4,6% der Stimmen erhalten hatte.

Auch nach der Schlappe schien der 64-Jährige im Wahlkampfmodus zu verharren und sparte nicht mit Kritik an der aktuellen Politik seiner Heimatstadt: „Hannover liegt leider in der Kriminalstatistik Deutschlands weit vorn und die Verwahrlosung im öffentlichen Raum hat für die Bevölkerung unhaltbare Zustände angenommen“, sagte Wundrak mit Verweis auf „insbesondere die Drogen- und Trinkerszene“. Recht und Ordnung müssten durchgesetzt werden.

Die prekäre Wohnungssituation müsse zügig verbessert werden, so Wundrak. Das könne aber nur gelingen, wenn man ein konstruktives Arbeitsklima zwischen Investoren, Wohnungsbaugesellschaften und Genossenschaften schaffe. Das setze voraus, dass bürokratische Hemmnisse und ideologische Auflagen beseitigt werden. „Dazu sind die Grünen aber nicht bereit“, so Wundrak.

Wundrak appellierte zudem an die Hamburger angesichts der kommenden Bürgerschaftswahlen: „Stehen Sie ein für eine sozialkonservative Politik, die das Bewährte erhält, das Eigene verteidigt, den Herausforderungen der Zukunft mit Standfestigkeit begegnet.“

Die Veranstaltung wurde von der AfD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft organisiert.

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