„Omas gegen Rechts“ mit bizarrer Anti-AfD-Show vor dem Hamburger Rathaus

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Das politische Klima in den letzten Wochen war durchaus aufgeheizt. Die Spaltung im Land ist tiefer denn je. Da hat das, was gut eine Woche vor der Hamburger Bürgerschaftswahl von der Gruppierung „Omas gegen Rechts“ dargeboten wurde, wenig Überbrückendes und Versöhnliches beigetragen.

Bei der Kundgebung vor dem Hamburger Rathaus wurden angebliche Zitate von AfD-Mitgliedern bzw. Mitarbeitern von AfD-Abgeordneten vorgelesen, die sich sehr drastisch anhören. Der pakistanisch-stämmige Youtuber Feroz Khan hat mittlerweile einige dieser derzeit kursierenden AfD-Zitate auf seinem Vlog achse:ostwest auf seinen Wahrheitsgehalt überprüft.

Mit einer Menschenkette wurde von dem Omas zudem gegen die Wiederwahl der AfD in das Hamburger Rathaus gewettert. Mit folgender Begründung: „Rassisten und Faschisten haben in unserem Rathaus nichts zu suchen“, stand auf einem Flugblatt der Aktivisten und „OgR“-Gründerin Dörte Schnell forderte: „Keine Macht den Rechten“ und „Keine AfD in unser Rathaus“. Dabei trugen einige der Teilnehmerinnen Bilder von Hamburger AfD-Abgeordneten auf dem Rücken, u.a. von Dirk Nockemann und Alexander Wolf.

Macht eine Menschenkette des Guten, dass sie gar nicht erst hineinkommen und mit ihrem Gift die Ehre des Hauses herabwürdigen

Omas Gegen Rechts-Aktivistin Monika Salzer

Eine weitere Gründerin, Monika Salzer, rief zur Kundgebung dann noch mit folgenden Worten auf: „Macht eine Menschenkette des Guten, dass sie gar nicht erst hineinkommen und mit ihrem Gift die Ehre des Hauses herabwürdigen. Lasst sie einfach nicht hinein! Ihr seid stärker!“

Der Wunsch der Omas gegen Rechts ging bekanntlich nicht in Erfüllung. Die AfD zog mit praktisch gleichem Stimmanteil wie 2015 in die Bürgerschaft erneut ein, im Gegensatz zu den meisten anderen Parteien, die, außer LINKE und v.a. Grünen, teils erhebliche Verluste hinnehmen mussten. Die FDP flog als Fraktion sogar ganz raus aus dem Parlament. Zuvor war am Wahlabend noch von Medien und Politik regelrecht gejubelt worden, als die AfD kurzzeitig unter der 5-Prozent-Hürde war. Im Laufe des Wahlabends hatte sich das Blatt dann aber wieder gewendet.

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