Rollender Protest: Bus-Unternehmer hupen bayerisches Wirtschaftsministerium zusammen

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Eine Bus-Demo hat Seltenheitswert. Auch gehört die Reisebranche nicht gerade zu der Klientel, die oft und gern protestierend in Erscheinung tritt.

Die strikten Corona-Maßnahmen seitens der bayerischen Staatsregierung und auch der anderen Landesregierungen aber haben de facto ein monatelanges Berufsverbot für Unternehmen in der Reisebranche erwirkt. Der Tourismus kam zu Erliegen. Mit unabsehbaren wirtschaftlichen Schäden für die Tourismus- und Reisebranche, wie sogar der sonst überangepasste SPIEGEL bemerkt.

Mit einem 50 Busse umfassenden Korso haben bayerische Reisebusunternehmer kürzlich für staatliche Hilfen demonstriert und dabei auch laut hupend Halt vor dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie (Minister: Hubert Aiwanger, Freie Wähler) gemacht. Dafür hatte die Polizei die Straße kurzzeitig abgesperrt.

„Wenn die Gaststätten Mitte Mai und die Hotels Ende Mai in Bayern wieder öffnen, sind sie auf viele Gäste angewiesen. Allein in Bayern nutzen jedes Jahr über 18 Millionen Menschen den Bus für Reisen, Ausflüge oder Klassenfahrten. Darüber hinaus gibt es keinen nachvollziehbaren infektionsschutzrechtlichen Grund, Hotellerie und Gastronomie sowie Bahn- und Flugreisen in der Gefährdungslage anders einzustufen als Busreisen“, kritisierte Stephan Rabl, Geschäftsführer des Landesverbands Bayerischer Omnibusunternehmen in einer Pressemitteilung. Der Verband forderte u.a. einen finanziellen Rettungsschirm für die Bustouristik und eine schnelle Perspektive für die Reisebusbranche.

Der Protest war kreativ mit Aufklebern und Spruchbändern an den Bussen. Und er kam wohl auch an:

Ob damit aber schnell Normalität einkehrt und alle Unternehmen über den Berg sind? Große Zweifel daran bleiben…

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