Corona-Demo Hamburg: Mit zitternder Stimme in Sorge um die Meinungsfreiheit im Land

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Wie radikal oder demokratisch sind die Protestbewegungen gegen die aktuellen Corona-Maßnahmen? Wir wollten uns auch in Hamburg selber ein Bild davon machen. Wir hatten zuvor über die Proteste in München berichtet.

Im Hamburger Stadtzentrum versammelten sich auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz rund 200 Teilnehmer. Die Mischung war relativ bunt und viele hatten das Grundgesetz in der Hand.

Vor einem Bauzaun stellten die Organisatoren ein Mikrofon und Lautsprecherboxen auf und jeder Teilnehmer konnte sich an die Zuhörer wenden. Eine Rednerin stach dabei durch ihre emotionale Rede besonders hervor. Aufgebracht und den Tränen nahe brachte sie ihre Sorgen um die Meinungsfreiheit hierzulande zum Ausdruck.

„Jeder der abweicht von der öffentlichen Meinung, von der Meinung der Regierung, von der Meinung der öffentlich-rechtlichen Medien, der wird ohne Ende fertiggemacht“, sagte sie.

Aus Furcht vor Repressalien und gesellschaftlicher Ablehnung traute sich die junge Rednerin nicht namentlich vorzustellen und verdeckte ihr Gesicht zusätzlich mit Sonnenbrille und Atemschutzmaske.

„Ich habe Angst um meinen Beruf. Ich habe Angst gesellschaftlich abgelehnt zu werden.“

Nur wenige Medien trauen sich derzeit, die sehr heterogenen Corona-Demos differenziert zu betrachten.

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