Überfüllte „Black Lives Matter“-Demo in München führt Corona-Regeln ad absurdum

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Seit Wochen und Monaten tut die Politik alles, um den Menschen hierzulande einzutrichtern, dass Abstand überlebenswichtig sei – wegen Corona. Und es wurden jede Menge Beschränkungen wegen der Pandemie veranlasst.

Zudem wurden auf den jüngsten Corona-Demos (wir berichteten) scharfe Reglementierungen eingeführt, damit nicht mehr zu viele Demonstranten gleichzeitig ohne die nötige Distanz zueinander protestieren. Mehr als 1000 wurden deswegen bekanntlich auf der Theresienwiese nicht zugelassen. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hatte „klare Kante“ bei den Demos angekündigt, München SPD-Oberbürgermeister Dieter Reiter hatte sich ähnlich geäußert.

Am vergangenen Samstag demonstrierten in München nun rund 25.000 meist junge Leute bei der „Black Lives Matter“-Demo. Dicht an dicht, oft ohne Maske.

Der eigentlich für die BLM-Demo vorgesehene Königsplatz war schnell hoffnungslos überfüllt und der angrenzende Karolinenplatz, wo N&F drehte, ebenfalls, sowie die Zufahrtsstraßen.

Die Polizei? Wirkte überfordert und hielt sich auffallend zurück. „Die regelmäßigen Durchsagen der Veranstalterin zur Einhaltung des Mindestabstandes zeigten nur geringe Wirkung. Ein polizeiliches Einschreiten war insbesondere durch die erheblichen Teilnehmerzahlen und den erwartbaren gruppendynamischen Effekten mit Blick auf die Verhältnismäßigkeit nicht geboten“, heißt es im Polizeibericht.

Gibt es nun eine 2-Klassen-Demo-Gesellschaft?

Auch in Hamburg und Berlin kam es zu ähnlichen BLM-Massendemos.

BILD fragte daraufhin zurecht: „Wie will die Politik nach diesem Wochenende noch erklären, dass in Deutschland wegen Corona irgendetwas NICHT erlaubt ist?“, Tichys Einblick sprach von der „neuen Doppelmoral“

Minister Herrmann scheint um keine Ausrede verlegen zu sein: Die Teilnehmer seien „sehr bemüht“ gewesen, „sich an die Vorgaben des Infektionsschutzes zu halten“, sagte er einem Zeitungsbericht zufolge.

Die Demo selber richtete sich gegen Rassismus und man erinnerte in erster Linie an den während einer Polizeiaktion in den USA gestorbenen George Floyd. Dabei wurde auch „I can’t breathe“ („Ich kann nicht atmen“) skandiert, die letzten Worte Floyds vor dessen Tod.

Die derzeit in zahlreichen Medien und von Politikern vielgescholtene Polizei übrigens zeigte sich stellenweise selbstkritisch gegen Polizeigewalt wie kürzlich in Atlanta, indem Beamte niederknieten.

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